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26. – 29. Mai 2005 Friedrich Schillers Drama komprimiert und für das Jugendtheater eingerichtet von Natalie Hünig Regie: Torsten Schilling Zum Stück: Franz Moor, der zweitgeborene, auch durch sein Äußeres benachteiligte Sohn des Maximilian von Moor ersinnt eine Intrige, um seinem Bruder das Erstgeborenenrecht zu nehmen. Karl hat von Leipzig aus an seinen Vater einen Brief geschrieben, in dem er sein lockeres, allerdings harmloses Studentenleben bereut. Franz ersetzt den Brief durch ein angebliches Schreiben eines Dritten, das Karl als Verführer einer Frau, deren Verlobten er im Duell getötet haben soll, und polizeilich verfolgten Banditen darstellt. Der Vater glaubt es und bittet Franz, Karl zur Rede zu stellen. Dieser schreibt – angeblich vom Vater beauftragt – einen Brief, der den Bruch bedeutet. Karl ist zerschmettert und beschließt, nun wirklich der Räuberhauptmann zu werden, für den er gehalten wird; wie ein zweiter Robin Hood tritt er mit seinen Leuten in den Wäldern als Rächer der Unterdrückten auf, wobei einige seiner Männer, allen voran Spiegelberg, keinerlei Idealismus, sondern reine Raub- und Mordlust an den Tag legen. Karls tragische Position verschärft sich, als er seinen Freund Roller rettet und dafür eine Stadt in Brand setzt, so dass Unschuldige, auch Kinder und Greise, ums Leben kommen. Er will das Räuberdasein lassen, doch schwört er seiner Bande Treue und begibt sich zum väterlichen Schloss, um den Vater und Amalia, seine Verlobte, noch einmal zu sehen. Mittlerweile regiert dort sein Bruder Franz; der Vater ist im Hungerturm, nur Amalia entzieht sich seiner Annäherung. Karl verkleidet sich und tritt ins Schloss, aber Franz erkennt ihn und fürchtet um sein Leben. Als Karls Räuber das Schloss stürmen, begeht er Selbstmord. Nun entdeckt Karl die Ränke des Bruders, befreit den Vater aus dem Turm, dieser stirbt jedoch, als Karl seinen wirklichen Lebenswandel offenbart. Amalia erkennt ihn, ist von seiner tragischen Schuld entsetzt und sehnt sich nach dem Tod; Karl, durch seinen Treueid an seine Leute gebunden, muss sie töten und lässt sich schließlich durch einen Not leidenden Tagelöhner an die Behörden ausliefern, um diesem durch die ausgesetzte Belohnung ein besseres Leben zu ermöglichen. Die Mitwirkenden: Lehrer / Maximilian, regierender Graf von Moor - Stephan Keim Schülerin / Karl, sein Sohn - Michi Senn Schüler / Franz, sein Sohn - Benjamin Stötter Schülerin / Amalia von Edelreich, Karls Verlobte - Eva Maria Fuchs Hermann, Bastard von einem Edelmann - Bertram Zambelli Schülerin / Spiegelberg, Libertiner, nachher Banditen - Karin Gschnitzer Schülerin / Schweizer, Libertiner, nachher Banditen - Karolin Rieder Schülerin / Grimm, Libertiner, nachher Banditen - Katharina Faltner Schülerin / Razmann, Libertiner, nachher Banditen - Federica Carabotti Schülerin / Roller, Libertiner, nachher Banditen - Judith Stötter Schüler / Kosinsky - Arno Hofer Schülerin / Schwarz, Libertiner, nachher Banditen - Lia Volgger Schüler / Pastor Moser - Hermes Medda Regie: Torsten Schilling Bühne und Dekoration: Team Technik: Matthias Pertoll, Daniel Augschöll, Benno Hofer, Urban Larch Kostüme und Requisiten: Team Grafik: Daniel Stötter Fotos: Erich Gogl Gesamtleitung: Erich Gogl

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