Home » Gaby Hauptmann

Gaby Hauptmann lebt in Allensbach am Bodensee mit ihrer Tochter (* 16.6.91), wachsamen Nachbarn und zwei bissigen englischen Bulldogen (aus Bronze...) vor ihrer Haustüre.
Sie volontierte beim SÜDKURIER in Konstanz, war dort anschließend Reiseredakteurin und machte sich zwei Jahre später mit einem Pressebüro in Lindau selbständig. 1987 war sie als Chefredakteurin Frau der ersten Stunde bei einem der ersten Privatsender in Deutschland „seefunk radio bodensee“. Gleichzeitig begann sie beim Fernsehen zu arbeiten, zunächst als Autorin, später auch als Produzentin und Regisseurin.
1994 erschien ihr erstes Buch „Alexa, die Amazone“, ein Reiterbuch für 14 - 19jährige, darauf folgten die Bestseller: „Suche impotenten Mann fürs Leben“, „Nur ein toter Mann ist ein guter Mann“, „Die Lüge im Bett“, „Eine Handvoll Männlichkeit“, „Die Meute der Erben“ und „Ein Liebhaber zuviel ist noch zu wenig“ sowie die Kurzgeschichten „Frauenhand auf Männerpo“, „Gaby Hauptmann: Mehr davon“, eine Art Antwort auf die vielen Fragen der Leser/innen (Biografie mit Lebensphilosophie), „Fünf-Sterne-Kerle inklusive“, „Hengstparade“, Yachtfieber“, „Ran an den Mann“, „Nicht schon wieder al dente“, „Das Glück mit den Männern.... und andere Geschichten“, „Rückflug zu verschenken“. Viele ihrer Bücher sollen verfilmt werden oder wurden bereits verfilmt.

„Suche impotenten Mann fürs Leben“, startete am 1.4.2003 mit internationaler Besetzung im Kino. Die Nebenrollen der impotenten Männer wurden mit so hochkarätigen Namen wie Heiner Lauterbach, Dirk Bach und Wigald Boning unter der Regie von John Henderson besetzt. Die Verfilmung hatte eine enorme Resonanz.

Die Geschichte zu ihrem Roman „Suche Impotenten Mann fürs Leben:

An einem Sommertag, hier am Ufer des Bodensees, hatte ich mir einen Tag freigeschaufelt. Damals arbeitete ich noch fürs Fernsehen, drehte Kurzfilme für den Hessischen Rundfunk und war gerade mit einer Dokumentation für den Südwestfunk beschäftigt. Weil ich lange nicht zu Hause war, hatte ich eine Menge Nachrichtenmagazine hier liegen, die alle auf Durchsicht warteten.Aber sie boten nicht viel, drei davon hatten wegen des Sommerlochs gar die „Impotenz“ zum Hauptthema gemacht. Und während ich die armen Männer noch bemitleidete und die ach so teilnahmsvoll verfassten Texte (von Autoren geschrieben) las, beobachtete ich eine kleine Ente, die ziemlich perfide von einigen Erpeln gejagt wurde. Sie war wahrscheinlich ziemlich hübsch, und es schien, als hätten sich die Mannsbilder abgesprochen, denn kaum hatte sie den einen durch einen wilden Rundflug abgeschüttelt, stieg der nächste auf. Schließlich war auch die kleine Ente müde und die Jungs fielen gemeinsam – denn Einigkeit macht stark – über sie her. Am liebsten hätte ich sie gleich abgeschossen, aber weil ich kein Luftgewehr besitze und gemeinhin auch jeden Regenwurm von der Straße auflese, begnügte ich mich damit, ihnen für die nächsten drei Stunden Impotenz an den Hals zu hexen.Und während ich das tat, fiel mir auf, dass ich im übertragenen Sinne auch schon oft genug die gejagte Ente war, wenn sie mich auch nicht gekriegt hatten. Und plötzlich war die Idee da, der Titel und ich ging an meinen Computer, um ein Expose´ zu schreiben, das ich am selben Tag auch noch an einen Verlag verschickte.

(Gaby Hauptmann)